Aus aktuellem Anlass

Hinweise zur Stadtbahnwahl

Der Bürgerentscheid zur Innenstadtstrecke der Regional-Stadtbahn in Tübingen findet parallel zur Bundestagswahl am 26. September 2021 statt. 
Die Fragestellung lautet: „Soll in Tübingen die Innenstadtstrecke der Regional-Stadtbahn Neckaralb gebaut werden?
Am Bürgerentscheid teilnehmen kann, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat, Deutsche_r im Sinne von Artikel 116 I Grundgesetz oder EU-Bürger_in ist, seit mindestens drei Monaten den Hauptwohnsitz in Tübingen hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist (§41 Abs. 3 Kommunalwahlgesetz).
Außerdem gilt eine Rückkehrer-Regelung: Wer in den vergangenen drei Jahren mindestens drei Monate in Tübingen gelebt hat, weggezogen ist und bis zum Wahltag wieder zuzieht, ist stimmberechtigt, muss aber bis 5. September 2021 einen schriftlichen Antrag auf Eintrag in das Wählerverzeichnis stellen. Diesen Antrag müssen auch stimmberechtigte EU-Bürger_innen stellen, die nicht im Melderegister eingetragen sind.
Alle Teilnahmeberechtigten erhalten im Vorfeld des Bürgerentscheids eine - allerdings leider sehr unausgewogeneInformationsbroschüre zugesandt. 
Die Mehrheit der gültigen Stimmen (Ja oder Nein) entscheidet. Diese Mehrheit muss jedoch zugleich mindestens 20 Prozent aller Stimmberechtigten betragen (Quorum). Ist dies nicht der Fall, hat der Gemeinderat die Angelegenheit zu entscheiden.


Faktenpapier 10: Eberhardsbrücke

Die Eberhardsbrücke ist weder baufällig noch ist ein definierbares Ende ihrer Lebenszeit absehbar.

So das FAzit unseres neuesten Faktenpapieres.

Sie können es im Detail nachlesen, einschließlich umfangreicher Gutachten.


Faktenpapiere zum schnellen finden



Stadtbahn und Radler - SWR zeigt die Gefahren!

Der SWR hat aktuell über die Gefahren der Stadtbahn für Radfahrer in Mannheim-Seckenheim berichtet. Der Bericht spricht für sich und gegen die Verbindung von Gleisen und Radspuren. Sehenswert!

 

 

Hier ist der Link zum Beitrag des SWR.


Alternativen im Überblick

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Alternatives Bussystem für Tübingen
Das Alternative Bussystem Version 4 ohne
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Gegen die Innenstadtstrecke

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Alle Gründe gegen die Innenstadtstrecke
8 Gründe gegen die ISS Neuauflage.pdf
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Zeitplan bis zum Bürgerentscheid

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Hier finden Sie den Zeitplan bis zum Bürgerentscheid am 26.09.2021.
Zeitplan_bis_Bürgerentscheid.pdf
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"Erst die Fakten, dann die Moral"

betitelt Boris Palmer sein in 2019 erschienenes Werk. Dieser Aussage schliessen wir uns im Hinblick auf die geplante Innenstadtstrecke vorbehaltlos an. Darum nachfolgend ein paar echte Fakten zur Innenstadtstrecke.

Behauptung...

(1) Mit einer ISS in Tübingen gibt es bei uns weniger Stau und weniger Lärm.


(2) Mit einer ISS gibt es weniger Verkehr durch die Mühlstraße.


(3) Die Neckarbrücke muss sowieso ersetzt werden.

 


(4) Die ISS ist ökologisch, weil viel Verkehr verlagert wird.

 

 

 

 


(5) Mit der ISS können die Bürger aus dem Neckartal direkt zum HBF/UKT fahren.


(6) Die ISS ist umsteigefrei und deshalb attraktiv.


(7) Die Kosten einer ISS werden durch großzügige Subventionen abgedeckt.


Fakt ist...

Weder die Tübinger Landtagskandidaten noch die Experten können das belegen.


300 ISS mit 22km Gesamtlänge sind
viel mehr als 600 Busse mit 11km Länge.


Den Äußerungen von Herrn Söhlke/Füger kann man entnehmen: die Brücke kann 30 Jahre oder länger halten.


Der Bau der ISS erzeugt eine Klimahypothek von 75.000 Tonnen CO2.

Mehr E-Mobilität läßt den ökologischen Vorteil einer ISS auf Null schrumpfen.

Die ISS bewegt bis zu 4,5 mal mehr Gewicht als ein Gelenkbus je Passagier.


Bus 19 fährt direkt zum UKT. Heute schon.

Mit einer ISS müssen die Bürger mindestens zum HBF umsteigen.


4 Verbindung sind umsteigefrei, 3 sind mit Umstieg, 3 Umstiegsfreie neu mit Umstieg.


Viele Kosten sind unbekannt; Ausgleich für Vibration, Lärm, Strahlung fehlen komplett.


Nützt es Tübingen?

Wir werden mit einer ISS genausoviel oder wenig Stau haben wie ohne ISS.


Ein reformiertes Bussystem  bringt wirklich weniger Verkehr in der Mühlstraße.


Wir brauchen keine neue Neckarbrücke mit einem Nadelöhr Mühlstraße dahinter.

 


Mit mehr E-Bussen erzeugen wir weniger Klimalasten.

Strom für die ISS und Strom für Elektro Mobilität haben identische CO2 Werte.

Die ISS bewegt je Passagier mehr Gewicht als das schwerste SUV.


Bessere Busverbindungen entlasten  alle Bürger und Bürgerinnen.


Umsteigenknoten in Lustnau und West würden den Verkehr viel mehr entzerren.


Eine ruhigere Innenstadt mit weniger Lärm und Strahlung wäre schön für Tübingen.



Noch mehr Wahrheiten? Gerne:

Hier finden Sie sorgfältig ausgearbeitete Faktenpapiere zu:
Pendlern, Umsteigefreiheit, Kosten, WHO, Tü-Bus, Fahrgastzahlen, Ökologie, Radfahrern.



NEIN zur Tübinger Innenstadtstrecke

Überflüssig, unökologisch, teuer.


1. Die Stadtbahn ist
    überflüssig
.

Nach den offiziellen Pendlerzahlen der Stadt Tübingen können täglich maximal 7.500 PKW-Einpendler auf die Stadtbahn umsteigen. Wenn in der Realität 50% umsteigen würden, wäre das super. Aber: lohnt sich eine Stadtbahn für maximal 3.750 Umsteiger? Wir meinen: NEIN!


Faktenpapier Umsteiger


2. Die Stadtbahn ist
    unökologisch.

Bevor der erste Fahrgast einsteigt, hat die Stadtbahn schon 75.000 Tonnen CO2 Emissionen aufgebaut. Durch schnell steigende E-PKW Zahlen kan diese Klimalast nicht mehr kompensiert werden.


Faktenpapier Ökologie


3. Es gibt bessere
    Alternativen.

Eine Umstellung der Busse auf Elektrobetrieb ist die ökologischere Alternative zu den Stahldinos in der Stadt.

Tangentiallinien und Direktbusse können das Nadelöhr Mühlstrasse deutlich entlasten.


Programm der Bürgerinitiative


4. 33% weniger
    TüBusse.

Die Stadt Tübingen sagt: kommt eine Stadtbahn, entfallen rund 33% des TüBus-Systems. Für viele Tübinger Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine deutliche Verschlechterung ihrer Verkehrsverbindungen.

Faktenpapier TüBus System


5. Kein Bau -
    Kein Stau.


Die Bauzeit der Innenstadtbahn ist mit drei bis fünf Jahren veranschlagt. Der innerstädtische Verkehr und die lokale Wirtschaft werden stark darunter leiden.

Fakten Übersicht


6. Die Regional-
    stadtbahn


Die Regionalstadtbahn ist auch für die BI sinnvoll. Mit neuen Haltestellen ( TÜ-Güterbahnhof, TÜ-Neckaraue und TÜ-Mühlbachäcker) werden wichtige Anknüpfungsstationen für ein optimales Tangential-Buslinien System geschaffen.

Dass die ISS völlig umsteigefrei sei, ist reines Wunschdenken.

Wenig Um- steigefreiheit



Termine

NEIN zur Innenstadtstrecke

Nach 6 Monaten ist die BI am 21.05. wieder öffentlich präsent

Nach einer langen Pause wird am Freitag 21.05. die Bürgerinitiative NEIN zur Innenstadtstrecke von 10 -14 Uhr bei Nonnenhaus mit einem Informationsstand  die Stadtbevölkerung zum geplanten Bürgerentscheid am 26.09. informieren. Diese Präsenz bittet für alle Unterstützer

 

auch die Gelegeheit sich mit Flyern, Button und Aufkleber einzudecken. Wir wollen informieren und mit Fakten überzeugen. Eine Vielzahl von Faktenpapiere können  Sie mitnehmen.

Nächste Infostände

 

Weitere Möglichkeiten zum Informations- austausch mitder BI besteht am Samstag 05. Juni zwischen 9 und 13 auf dem Holzmarkt sowie Samstag 19. Juni zwischen 10 und 14 Uhr beim Stadtmuseum

 

Zu diesen Terminen ist die BI erneut mit ihrem Informationsstand vertreten.

Hinweis für die Unterstützer der Ziele der Bürgerintitative „ Nein zur Tübinger Innenstadtstrecke – für ein Regionalbahnkonzept“

 

Die BI fordert, dass  auf die Innenstadt-strecke in Tübingen verzichtet wird, Elektrobusse und Tangentiallinien integriert werden und ein vernünftiges Konzept für

 

Fahrradfahrer, Fußgänger und den MIV umgesetzt wird. Durch Ihre Unterschrift

 

am Info-Stand können Sie diese Forderung bekräftigen. Tragen Sie sich ein.





















Kontakt

BI NEIN zur Tübinger ISS

c/0 Thomas Helle

Vor dem Kreuzberg 17

72070 Tübingen

 

Fon 0163 77 55 922

info@neinzurstadtbahn.de

Oder:

 Treuhandkonto: NEIN zur Tübinger Innenstadtstrecke

IBAN DE31 6415 0020 0004 3979 53

bei der Kreissparkasse Tübingen

 Verwendungszweck: NEIN zur Stadtbahn

Ihre Spende hilft der BI NEIN zur Tübinger Innenstadtstrecke