"Erst die Fakten, dann die Moral"

betitelt Boris Palmer sein in 2019 erschienenes Werk. Dieser Aussage schliessen wir uns im Hinblick auf die geplante Innenstadtstrecke vorbehaltlos an. Darum nachfolgend ein paar echte Fakten zur Innenstadtstrecke.

Behauptung...

(1) Mit einer ISS in Tübingen gibt es bei uns weniger Stau und weniger Lärm.


(2) Mit einer ISS gibt es weniger Verkehr durch die Mühlstraße.


(3) Die Neckarbrücke muss sowieso ersetzt werden.


(4) Die ISS ist ökologisch, weil viel Verkehr verlagert wird.

 

 

 

 


(5) Mit der ISS können die Bürger aus dem Neckartal direkt zum UKT fahren.


(6) Die ISS ist umsteigefrei und deshalb attraktiv.


(7) Die Kosten einer ISS werden durch großzügige Subventionen abgedeckt.


Fakt ist...

Weder die Tübinger Landtagskandidaten noch die Experten können das belegen.


300 ISS mit 22km Gesamtlänge sind
viel mehr als 600 Busse mit 10km Länge.


Herr Söhlke und Herr Füger sagen: die Brücke kann 30 Jahre oder länger halten.


Der Bau der ISS erzeugt eine Klimahypothek von 30.000 Tonnen CO2.

Mehr E-Mobilität läßt den ökologischen Vorteil einer ISS auf Null schrumpfen.

Die ISS bewegt bis zu 4,5 mal mehr Gewicht als ein Gelenkbus je Passagier.


Bus 19 fährt direkt zum UKT. Heute schon.

Mit einer ISS müssen die Bürger umsteigen.


4 Verbindung sind umsteigefrei, 3 sind mit Umstieg, 3 Umstiegsfreie neu mit Umstieg.


Viele Kosten sind unbekannt; Ausgleich für Vibration, Lärm, Strahlung fehlen komplett.


Nützt es Tübingen?

Wir werden mit einer ISS genausoviel oder wenig Stau haben wie ohne ISS.


Ein reformiertes Bussystem  bringt wirklich weniger Verkehr in der Mühlstraße.


Wir brauchen keine neue Neckarbrücke mit einem Nadelöhr Mühlstraße dahinter.


Mit mehr E-Bussen erzeugen wir weniger Klimalasten.

Strom für die ISS und Strom für Elektro Mobilität haben identische CO2 Werte.

Die ISS bewegt je Passagier mehr Gewicht als das schwerste SUV.


Bessere Busverbindungen entlasten  alle Bürger und Bürgerinnen.


Umsteigenknoten in Lustnau und West würden den Verkehr viel mehr entzerren.


Eine ruhigere Innenstadt mit weniger Lärm und Strahlung wäre schön für Tübingen.



Noch mehr Wahrheiten? Gerne:

Hier finden Sie sorgfältig ausgearbeitete Faktenpapiere zu:
Pendlern, Umsteigefreiheit, Kosten, WHO, Tü-Bus, Fahrgastzahlen, Ökologie, Radfahrern.


Diskussion mit den Landtagskandidaten zur ISS in Tübingen, vom 18.02.2021: Download der Aufzeichnung

Am 18.02.2021 hatte die BI NEIN zur Tübinger Innenstadtstrecked zur Podiumsdiskussion mit Vertretern und Vertreterinnen zur Wahl des Landtags BW eingeladen. Das Video zur Veranstaltung finden Sie hier zum Download. Link zum Video


NEIN zur Tübinger Innenstadtstrecke

Überflüssig, unökologisch, teuer.


1. Die Stadtbahn ist
    überflüssig
.

Nach den offiziellen Pendlerzahlen der Stadt Tübingen können täglich maximal 7.500 PKW-Einpendler auf die Stadtbahn umsteigen. Wenn in der Realität 50% umsteigen würden, wäre das super. Aber: lohnt sich eine Stadtbahn für maximal 3.750 Umsteiger? Wir meinen: NEIN!


Faktenpapier Umsteiger


2. Die Stadtbahn ist
    unökologisch.

Laut Studie vom Ökoinstitut / Umweltbundesamt ist eine Stadtbahn in CO2 Äquivalenten schlechter ist als Diesel-Busse (Stadtbahn 116%, E-Busse 100%). Der CO2 Rucksack aus Bau und Unterhalt kann nie wieder abgetragen werden.


Faktenpapier Ökologie


3. Es gibt bessere
    Alternativen.

Eine Umstellung der Busse auf Elektrobetrieb ist die ökologischere Alternative zu den Stahldinos in der Stadt.

Tangentiallinien und Direktbusse können das Nadelöhr Mühlstrasse deutlich entlasten.


Programm der Bürgerinitiative


4. 33% weniger
    TüBusse.

Die Stadt Tübingen sagt: kommt eine Stadtbahn, entfallen rund 33% des TüBus-Systems. Für viele Tübinger Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine deutliche Verschlechterung ihrer Verkehrsverbindungen.

Faktenpapier TüBus System


5. Kein Bau -
    Kein Stau.


Die Bauzeit der Innenstadtbahn ist mit drei bis fünf Jahren veranschlagt. Der innerstädtische Verkehr und die lokale Wirtschaft werden stark darunter leiden.

Fakten Übersicht


6. Die Regional-
    stadtbahn


Die Regionalstadtbahn ist auch für die BI sinnvoll. Mit neuen Haltestellen ( TÜ-Güterbahnhof, TÜ-Neckaraue und TÜ-Mühlbachäcker) werden wichtige Anknüpfungsstationen für ein optimales Tangential-Buslinien System geschaffen.

Die behauptete Umsteigefreiheit der ISS ist reines Wunschdenken.

Chimäre Um- steigefreiheit



Termine

NEIN zur Innenstadtstrecke

Infostand in Coronalockdownzeiten

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage mit dem Lockdown-Light ab 02. November wird die Bürgerinitiative vorerst Ihre Präsenz mit Info-Ständen aussetzen. Sobald es hierzu neue Entwicklungen gibt, werden wir sie auf dieser Seite veröffentlichen.

 

 

Im Gespräch über Alternativen

Am Freitag 06.11. von 18-19 Uhr stellt sich der Sprecher der Bürgerintiatvie -  Dr. Thomas Helle - den  Fragen von Radio Wüste Welle.

Am Montag 02.11. tagte ab 17 Uhr der Klimaschutz-Ausschuss des Tübinger Gemeinderats über die Fortschreibung des Klimaschutzprogramms. Die Presseerklärung dazu, die am 26.10. im TAGBLATT mit dem Titel „Bremst Palmer beiden Bussen?“  ab abgedruckt wurde ist hier nochmals im Wortlaut nachzulesen.

 

 

 

Sitzungskalender     der Arbeitsgruppen

Die Bürgerinitiative hat sich entschieden die für November angesetzten Termine der Arbeitsgruppen mit den Treffen im Brückenhaus am Wehr auszusetzen bzw. zu verschieben. Voraussichtlich Ende November wird ein neuer Sitzungskalender veröffentlicht.

Bis dahin finden die Treffen virtuell statt.

 





















Kontakt

BI NEIN zur Tübinger ISS

c/0 Thomas Helle

Vor dem Kreuzberg 17

72070 Tübingen

 

Fon 0163 77 55 922

info@neinzurstadtbahn.de

Oder:

 Treuhandkonto: NEIN zur Tübinger Innenstadtstrecke

IBAN DE31 6415 0020 0004 3979 53

bei der Kreissparkasse Tübingen

 Verwendungszweck: NEIN zur Stadtbahn

Ihre Spende hilft der BI NEIN zur Tübinger Innenstadtstrecke